Les Visites de Homes

Centre de formation, de rencontres et d’échanges pour femmes immigrées et suisses

(Bild aus Centre for Ageing Better – Age-positive Image Library)

Ansprechpartner

Association RECIF

Rue de la Cassarde 22

2000 Neuenburg

+41 (0)32 730 33 50

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche

Junge Erwachsene

Erwachsene mittleren Alters

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Hausbesuche

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2000 – 2009

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Ja

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

NE

(Karte aus D-maps)

Les Visites de Homes (Besuche in Altersheimen) ist eine Initiative des Vereins Centre de formation, de rencontres et d’échanges pour femmes immigrées et suisses (RECIF) mit Sitz in Neuenburg. Die Aktivitäten finden in der Stadt und in einigen umliegenden Gemeinden der Region statt.

Die Initiative gehört seit 2007 zu den von RECIF geförderten Aktivitäten und zielt darauf ab, die lokale Integration von Frauen mit Migrationshintergrund sowie ihrer Kinder und Enkelkinder zu fördern. Dieses interkulturelle und generationenübergreifende Projekt geht auf ein Anliegen der sogenannten „Femmes de RECIF“ (Frauen von RECIF) zurück. Vor dem Hintergrund der sozialen Entwurzelung und der räumlichen Trennung von ihren Angehörigen – insbesondere von älteren Familienmitgliedern – infolge der Migration entstand der Wunsch, ältere Menschen in medizinisch-sozialen Einrichtungen der Region zu besuchen.

Die „Femmes de RECIF“, die häufig bereits im Bereich der Altenpflege tätig sind, besuchen regelmässig Altersheime und treten in Kontakt mit den Bewohnenden. Die Begegnungen finden in der Regel monatlich statt und bieten eine wertvolle Gelegenheit für einen vielfältigen zwischenmenschlichen Austausch. Die kulturellen (z. B. Verkostungen von Speisen), freizeitbezogenen (z. B. Gesang, Spaziergänge), spielerischen sowie dialogfördernden Aktivitäten ermöglichen die persönliche Bereicherung der Teilnehmenden durch das gegenseitige Kennenlernen und die Wertschätzung von Vielfalt. Unter besonderer Berücksichtigung der Problematik sozialer Isolation – die sowohl Migrantinnen als auch Bewohnenden von Altersheimen betreffen kann – fördert die Initiative die gegenseitige Unterstützung und das solidarische Miteinander, um unterschiedlichen Formen von Einsamkeit entgegenzuwirken.