Vicino Luzern

Vicino Luzern

(Bild aus Vicino Luzern)

Ansprechpartner

Vicino Luzern

Brünigstrasse 20

6005 Luzern

+41 (0)79 749 69 90

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Begleitung

Freizeitaktivitäten

Beratung

Begegnungsräume

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2010 – 2019

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Ja

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

LU

(Karte aus D-maps)

Das Projekt Vicino Luzern wird vom gleichnamigen Verein gefördert. Der Verein, der von der Stadt Luzern unterstützt wird, ist derzeit in verschiedenen Quartieren aktiv und arbeitet mit zahlreichen lokalen Diensten und Organisationen zusammen.

Basierend auf dem 2014 von Christian Vogt und Tamara Renner entwickelten Modell „Aging Together“ lancierte der Verein 2016 den ersten Vicino-Luzern-Standort in einem Luzerner Stadtteil als Pilotprojekt. Seitdem hat sich das Projekt auf mehrere Standorte in verschiedenen Luzerner Quartieren ausgeweitet. Das Netzwerk Vicino Luzern unterstützt ältere Menschen im Alltag, damit sie möglichst lange selbstständig wohnen und in ihrem Quartier alt werden können. Aus Sicht des Vereins stellt diese Tätigkeit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen dar. Sie fördert zudem die Gesundheitskompetenz, stärkt die Selbsthilfe und trägt zur Bekämpfung von sozialer Isolation bei, indem sie eine solidarische Gemeinschaft im Quartier aufbaut.

An den Vicino-Luzern-Standorten informieren die Standortkoordinatorinnen und Standortkoordinatoren über Angebote und vermitteln die Besuchenden an Mitgliedorganisationen aus dem Netzwerk weiter. So kann eine individuelle Lösung gesucht und gefunden werden. An den Standorten werden zudem bedürfnisgerecht im Zusammenspiel mit Besuchenden und Mitgliedorganisationen Veranstaltungen aufgebaut. Das Resultat ist eine vielfältige Mischung aus wiederkehrenden und einmaligen Anlässen. Durch seine Aktivitäten trägt Vicino Luzern dazu bei, soziale Isolation entgegenzuwirken und Situationen zu verhindern, die zu einem Eintritt in eine stationäre Institution führen können.