Gemeinsam in der Gemeinde

Kanton Freiburg

(Bild aus Freepik)

Ansprechpartner

IMR

Grand-Rue 26

1700 Freiburg

+41 (0)26 305 14 85

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Junge Erwachsene

Erwachsene mittleren Alters

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Sensibilisierung

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2010 – 2019

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Ja

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

FR

(Karte aus D-maps)

Gemeinsam in der Gemeinde ist eine Initiative, die vom Kanton Freiburg über die Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention (IMR) gefördert wird.

Die Pilotphase von Gemeinsam in der Gemeinde wurde 2010 ins Leben gerufen – inspiriert durch das 2003 von der Gemeinde Marly initiierte Projekt „Marly sympa“. 2009 interessierte sich das IMR für das Projekt und nominierte es erfolgreich für den Schweizer Integrationspreis der Eidgenössischen Migrationskommission. Nach dieser Anerkennung durch die Bundesbehörden startete das IMR im darauffolgenden Jahr in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsstätte L’êtrier (welche die „Vernetzerinnen“ und „Vernetzer“ ausbildet) und der Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg (die das Projekt evaluiert hat) die Pilotphase von Gemeinsam in der Gemeinde mit fünf Gemeinden im Kanton Freiburg. Die Initiative zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern, das gegenseitige Verständnis zwischen den Einwohnerinnen und Einwohnern einer Gemeinde, unabhängig von Alter und Herkunft, zu stärken und so eine Kultur der Offenheit und des Willkommens zu fördern.

Konkret basiert das Projekt auf der Ausbildung von „Vernetzerinnen“ und „Vernetzern“, Bürgerinnen und Bürgern, die ihre sozialen Kompetenzen einbringen, um das Zugehörigkeitsgefühl sowie die Beteiligungsmöglichkeiten in ihrer Gemeinde zu stärken. Mit Unterstützung der Gemeindebehörden organisieren die „Vernetzerinnen“ und „Vernetzer“ konkrete partizipative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Förderung der sozialen Integration. Darüber hinaus setzen sie sich dafür ein, die Werte von Offenheit, Respekt und Gastfreundschaft in der Bevölkerung zu verbreiten. Diese Initiative zeichnet sich durch die aktive Förderung der grundlegenden Werte des Zusammenlebens aus und trägt so zur Schaffung stärkerer und widerstandsfähigerer Gemeinschaften bei, in denen sich alle als integraler und wertgeschätzter Teil fühlen können.