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Das Lesementoring ist ein Generationenprojekt und wird durch die Abteilung Alter und Gesundheit der Stadt Luzern getragen.
Das Pilotprojekt, das 2013 in Zusammenarbeit mit AkzentaNova und mit dem Schulhaus Maihof in der Stadt Luzern gestartet wurde, wird inzwischen in anderen Schulhäusern der Stadt angeboten. Ziel war es, ein sinnvolles Engagement älterer Menschen in der Gesellschaft zu fördern. Die Teilnehmenden sind Freiwillige der „Generation 60plus“ sowie Kinder in der Primarstufe. Den Freiwilligen werden ein Ausbildungstag, ein Austauschnachmittag sowie ein Besuch in der Stadtbibliothek, der Kooperationspartnerin des Lesementorings, angeboten. Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele: Einerseits soll es das Interesse der Kinder am Lesen und an der Sprache wecken, andererseits ihre Sprach- und Lesekompetenz spielerisch fördern. Dieser Aspekt ist besonders wichtig für Kinder, die zu Hause nicht Deutsch sprechen. Gleichzeitig will das Projekt ältere Menschen, die über Lebenserfahrung und oft auch Zeit verfügen, für städtische Freiwilligenarbeit gewinnen. Das Projekt fördert den Generationendialog und das gegenseitige Verständnis.
Bei diesen Lesestunden sind jeweils drei bis fünf Lesetandems (ein Kind und eine erwachsene Person) in einem Raum, beispielsweise der Schulbibliothek. Die Leselektüre kann ein Buch, eine Spielanleitung, eine Gratiszeitschrift und vieles mehr sein. Den Lesegruppen stehen auch eine Spielkiste zur Verfügung, damit zwischen den Leseetappen auch gespielt werden kann.
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