Centri diurni socio-assistenziali

Kanton Tessin

(Bild aus Centre for Ageing Better – Age-positive Image Library)

Ansprechpartner

UACD

Vicolo Santa Marta 2

6501 Bellinzona

+41 (0)91 814 54 71

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Erwachsene mittleren Alters

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Kulturelle Aktivitäten

Freizeitaktivitäten

Begegnungsräume

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2010 – 2019

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Teilweise

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

TI

(Karte aus D-maps)

Die Centri diurni socio-assistenziali (CDSA) (Soziale Tageszentren) gehören zu den Unterstützungsdiensten, die vom Ufficio degli anziani e delle cure a domicilio des Kantons Tessin (UACD) (Amt für ältere Menschen und häusliche Pflege) gefördert und finanziert werden. Derzeit gibt es 17 CDSA, die von Gemeinden (Caslano, Chiasso, Vacallo) und gemeinnützigen Organisationen (Associazione Ticinese Terza Età, GenerazionePiù – anziani OCST, Pro Senectute Ticino e Moesano, Unitas und Fondazione Vita Serena) betrieben werden.

Infolge der Ergebnisse einer Umfrage begann das UACD im Jahr 2012 mit der Umstrukturierung der bestehenden Freizeittageszentren, um die Bedürfnisse der Bevölkerung besser zu erfüllen. Durch die Aktivitäten der CDSA werden vier grosse Herausforderungen angegangen: die Sicherstellung von Intermediären Strukturen, die es älteren Menschen ermöglichen, länger zu Hause zu bleiben; die Entlastung der pflegenden Angehörigen, die oft unter erheblicher Belastung und Stress leiden; die Pflege des sozialen und zwischenmenschlichen Umfelds der beteiligten Personen; und die Förderung von Lebensstilen, die es ihnen ermöglichen, so lange wie möglich aktiv, autonom und gesund zu bleiben.

Die CDSA bieten eine breite Palette von Aktivitäten an, die von Kultur bis hin zu motorischer und kognitiver Stimulation reichen, einschliesslich Freizeitaktivitäten, Kochen und vieles mehr. Die CDSA, die von älteren Menschen oder von Personen in der Nähe des Rentenalters besucht werden, bieten eine familiäre, einladende und anregende Umgebung, die die Sozialisation sowie das emotionale und psychophysische Wohlbefinden fördert. Besonders hervorzuheben ist die Aufmerksamkeit, die dem Thema soziale Inklusion älterer Menschen gewidmet wird, wie es durch die Festlegung der „Prävention sozialer Isolation“ als erstes Ziel der Initiative gezeigt wird.