Cinedolcevita

Cinedolcevita

(Bild aus Freepik)

Ansprechpartner

Cinedolcevita

Oberer Quai 62

2503 Biel

+41 (0)32 342 49 82

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Kulturelle Aktivitäten

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2000 – 2009

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Ja

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

BE – LU – GL – SO

SH – VD

(Karte aus D-maps)

Das kulturelle Projekt Cinedolcevita bietet Filmvorführungen speziell für ältere Menschen an. Derzeit ist es in mehreren Kantonen der deutschen und französischen Schweiz aktiv, darunter Bern, Glarus, Luzern, Schaffhausen, Solothurn und Waadt.

Im November 2004 startete Eva Furrer in der Stadt Biel ein Nachmittagskinoangebot für ältere Menschen. 2008 wurde der Verein Cinedolcevita gegründet und im Laufe der Jahre wurde das Angebot auf andere Städte der französischen und deutschen Schweiz ausgeweitet. Nach sieben Jahren wurde der formelle Verein aufgelöst; die Spielstellen in der Deutschschweiz wurden autonom, während die Spielstellen in der Romandie in die Verantwortung von Pro Senectute übergingen. Trotzdem sorgt eine zentrale Koordination weiterhin für die Kohärenz und Unterstützung des Projekts. Die Hauptziele dieser Initiative sind, ältere Menschen wieder ins Kino zu bringen und ihnen qualitativ hochwertige Inhalte zu bieten, darunter sowohl Filme als auch Dokumentationen. Die Projektleitung erklärt auf der Webseite, dass ein Film ein „Lebenselixier“ sein kann, das bereichernde Erfahrungen und Emotionen hervorruft, die geteilt werden können.

Im Rahmen von Cinedolcevita werden in den angeschlossenen Kinos regelmässig Filme gezeigt, die für die ältere Bevölkerung von Interesse sind. Die Vorführungen erfolgen in der Regel in der Originalsprache mit französischen oder deutschen Untertiteln. Die gezeigten Filme umfassen sowohl internationale als auch Schweizer Produktionen, wodurch Cinedolcevita auch das lokale Kino fördert. Diese Initiative bietet nicht nur Filminhalte, sondern fördert auch die Sozialisation, indem sie eine gesellige Atmosphäre schafft, in der nicht nur Unterhaltung, sondern auch aufrichtige Emotionen geteilt werden können.