KISS – Keep it small and simple

Fondation KISS

(Bild aus Freepik)

Ansprechpartner

Fondation KISS

Gotthardstrasse 26

6300 Zug

+41 (0)76 297 14 39

E-Mail

Internetseite

Zielgruppe

Erwachsene mittleren Alters

Ältere Menschen

Interventionsmodalität

Begleitung

Zeitraum des Tätigkeitsbeginns

2010 – 2019

Barrierefreiheit

Mobilitätsbehinderung: Ja

Kognitive Behinderung: Ja

Sensorische Behinderung: Ja

Verbreitung in der Schweiz

ZH – SZ – GL – ZG

BL – SG – AG – VS

(Karte aus D-maps)

Die Fondation KISS ist eine Freiwilligenorganisation, die ein Nachbarschaftshilfemodell auf der Basis eines Zeitaustauschsystems anbietet, das unter dem Namen KISS – Keep it small and simple bekannt ist.

KISS, die Abkürzung für „Keep it small and simple“ (Halte es klein und einfach), ist eine Variante des Ausdrucks „Keep it small, stupid“ (Halte es einfach, du Dummkopf), der in den 1960er Jahren von der US Navy populär gemacht wurde. Das Prinzip bleibt jedoch dasselbe: Warum etwas verkomplizieren, wenn es besser funktioniert, wenn es einfach bleibt? Angesichts der demografischen Entwicklungen und Bedürfnisse älterer Menschen wurde 2011 KISS – Keep it small and simple ins Leben gerufen, ein Modell der gegenseitigen Unterstützung, das auf dem Austausch von Freiwilligenstunden basiert. Im Einklang mit dem Prinzip „klein und einfach“ möchte KISS dieses Modell in Form von kleinen, angeschlossenen Organisationen weit verbreiten. Alle können je nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten teilnehmen. KISS arbeitet auch mit anderen bereits im Gebiet aktiven Freiwilligenorganisationen zusammen.

Die geleisteten Stunden werden auf einer Online-Plattform erfasst und können entweder eingelöst oder an ein anderes Mitglied gespendet werden. Obwohl die Hauptzielgruppe Menschen im dritten und vierten Lebensalter sind, schliesst KISS jüngere Menschen nicht aus, wenn sie Bedarf haben, und fördert so die Solidarität zwischen den Generationen. Die wechselseitige Unterstützung ermöglicht es älteren Menschen, die notwendige Hilfe zu erhalten, um ihre Autonomie so lange wie möglich zu bewahren. Die Lebensqualität wird nicht nur durch die erhaltene Hilfe, sondern auch durch das soziale Netzwerk, das durch dieses Modell geschaffen wird, verbessert.